Kinky Clubs & Locations in Berlin:
BDSM-, Fetisch- & Sexclubs
Berlin hat feste Häuser für BDSM, Fetisch und Sex – mit eigenem Programm, eigener Türpolitik und eigenen Hausregeln. Hier stellen wir 14 Clubs und Locations vor, deren Termine wir auf kinkyevents.berlin sammeln: was euch dort erwartet, für wen die Abende gedacht sind und wo ihr die offizielle Website findet. Die Events organisieren die Häuser und unabhängige Veranstalter:innen; ausgewählte Termine findet ihr weiter unten, alle weiteren im Veranstaltungskalender. Stand: Oktober 2026.
Clubs & Locations im Überblick
Kurz sortiert: Für SM und Fetisch gibt es Quälgeist, Whip Lounge und sinberlin, für Techno mit Fetisch den KitKatClub. Sexpositiv mit gemischtem Publikum sind Insomnia, ROSA und Menagerie, Sexclubs mit getrennten Zielgruppen Club Culture Houze und LAB.oratory. Böse Buben ist ein Männerverein. Rope und Lernen: Karada House und IKSK. Besondere Orte: das Atrium als Studio und THE KNAST als ehemaliges Gefängnis.
Whip Lounge (Neukölln) – hauseigener SM- und Fetischclub des Fetisch Hof e.V., nach eigenem Konzept ein reiner BDSM-Ort. Es gibt Playdays, Open Play (ausdrücklich auch für Neue), Workshops und Spielraum-Vermietung. Im selben Haus sitzen der Shop Peitschenhandel und ein mietbares Spielapartment. Termine nach Kategorie: Play Parties, Femdom, Munches & Stammtische. Website: whip-lounge.de
THE KNAST (Lichterfelde) – ehemaliges Gefängnis des Amtsgerichts, fertiggestellt 1906, heute Restaurant, Bar, Hotel und Kunstort mit der queeren Galerie prideART. Hier finden Shibari-Performances und Abende wie Gentle Sins – „Secrets behind bars“ statt. Termine nach Kategorie: Kunst & Shows, Burlesque. Website: theknast.de
sinberlin (Kreuzberg) – wandelbarer Ort aus Apartment, Eventlocation und Offspace für Events, Kink, Kunst und Kreativität, auch privat buchbar. Regelmäßig laufen hier Femdom Soirée, grausam schön, ArtGerecht, sin.surreal, BONDAGE | RESPEKT !, die Einsteigerrunde ON KINK | first steps und Die Teegesellschaft. Termine nach Kategorie: Play Parties, Munches & Stammtische, Kunst & Shows. Mehr auf unserer sinberlin-Seite; eine eigene Website hat das Haus nicht, aktuelle Infos gibt es auf Instagram: @_sinberlin_
ROSA (Friedrichshain, nahe Landsberger Allee) – sexpositiver Club und Kulturort, seit Herbst 2026 geöffnet, auf dem früheren Gelände des Mensch Meier. Das Haus versteht sich als offen für alle: gay, queer, gemischt und hetero, kinky wie vanilla. Tanzflächen, Playrooms und ein Safeguarding-Team, das die ganze Nacht vor Ort ist; dazu Gastreihen wie Klub Verboten und LIBIDOH. Termine nach Kategorie: Tanz- & Fetisch-Partys, Sexpartys & Swinger. Website: rosaclub.de
Quälgeist Berlin e.V. (Mariendorf) – nichtkommerzieller Verein für SM und Fetisch mit eigenen Räumen: großer Saal mit Streckbank und Pranger, Knastbereich mit Zellen, Bondage-Dojo und Nassbereich. Schwerpunkt sind Abende für schwule Männer wie SM am Dienstag, dazu gemischte und FLINT*-Partys wie Dungeons Deluxe oder Honey & Spice und eine U35-Party. Einlass nur für Mitglieder, Tagesmitgliedschaft an der Tür; der Dresscode hängt vom Event ab. Termine nach Kategorie: Play Parties, Gay & Queer Fetish, Munches & Stammtische. Website: quaelgeist.sm
Menagerie Berlin (Wedding) – neue Eventlocation für die sexpositive und kinky Community, ohne feste Öffnungszeiten. Eigene Abende wie der einsteigerfreundliche Spieleabend, Der Schwarze Salon und Bi-Plus Consexual; außerdem wird der Ort für Workshops, Shows und Shootings vermietet. Tür und Dresscode legt der jeweilige Veranstalter fest. Termine nach Kategorie: Munches & Stammtische, Sexpartys & Swinger, Play Parties. Website: menagerieberlin.de
LAB.oratory (Friedrichshain) – men*-only Sexclub im Keller des Berghain mit eigenem Eingang. Motto: „men only – play safe – dress dirty“. Partys wie Naked Sex Party, Friday Fuck, Gummi und Fausthouse haben jeweils eigenen, teils strengen Dresscode; einzelne Abende wie SLIT sind für FLINTA* geöffnet. Termine nach Kategorie: Sexpartys & Swinger, Nackt & FKK, Piss & Dirty Play. Website: lab-oratory.de
Karada House (Moabit) – gemeinnütziges, queeres Shibari- und Kink-Projekt, derzeit im KARA. Rope School, Kurse, Rope Jams, Kink-Workshops und Play Partys wie Wild Unicorns. Nach eigenen Angaben arbeitet das Haus trauma-informiert, neurodivergenzfreundlich und nüchtern (sober). Termine nach Kategorie: Shibari & Bondage, BDSM-Workshops. Website: karada-house.de
IKSK – Institut für Körperforschung und sexuelle Kultur (Friedrichshain, Holzmarkt) – sexpositiver Lernort, 2020 von Felix Ruckert und Anna Mense eröffnet. Workshops, Vorträge, wöchentlicher Bondage Jam, Bodywork, Play Spaces und Performances. Termine nach Kategorie: BDSM-Workshops, Shibari & Bondage, Tantra & Intimität. Website: iksk-berlin.de
Böse Buben e.V. (Schöneberg) – schwuler Verein und männerzentrierter Treffpunkt, gegründet 1996, geöffnet Mittwoch bis Sonntag. Programm: SPANK-Club, FIST-Club, FEET-Club, Fight Club und RED-Session; offen für alle sind SlayDay und Club of Bitches. Dresscode je Event, die Räume sind nicht barrierefrei. Termine nach Kategorie: Gay & Queer Fetish, Sexpartys & Swinger, Fisting. Website: boese-buben-berlin.de
KitKatClub (Mitte) – seit 1994 eine der bekanntesten Adressen für Techno und Fetisch, seit 2007 an der Köpenicker Straße. Partys wie CarneBall Bizarre, Nachspiel und Electric Monday; bei vielen Partys gilt Dresscode-Pflicht, mit Straßenkleidung kommt man in der Regel nicht durch die Tür. Termine nach Kategorie: Tanz- & Fetisch-Partys sowie Rubber & Leder. Website: kitkatclub.org
Insomnia (Tempelhof) – sexpositiver Nachtclub mit Programm an fast jedem Abend: International Sex Affairs, Pineapple Thursdays, Femdom-Abende wie Queendom und Fetisch-Tanzpartys wie Kinktastisch. Für den Einstieg gibt es Hello Insomnia! (Newcomers Night). Die Tür entscheidet, eine Voranmeldung garantiert keinen Einlass. Dresscode: sexy, kinky, Fetisch oder Black Glamour, Jeans und weiße Sneaker sind unerwünscht. Awareness-Team vor Ort, nur Barzahlung. Termine nach Kategorie: Sexpartys & Swinger, Tanz- & Fetisch-Partys, Play Parties, Femdom. Website: insomnia-berlin.de
Club Culture Houze (Kreuzberg) – Sexclub auf zwei Etagen mit Bar, Darkroom und Slings. Jede Party richtet sich an eine Zielgruppe, die im Programm markiert ist: Naked SEX (montags, men*-only), Friday Fist, Trans & Friends oder der Femdom-Abend Fakt!. Awareness-Team, Safer-Sex-Material gratis, nur Barzahlung. Termine nach Kategorie: Sexpartys & Swinger, Gay & Queer Fetish, Trans & Queer Kink, Fisting. Website: club-culture-houze.de
Atrium Berlin (Schöneberg, nahe Südkreuz) – nach eigener Angabe das größte Domina- und Bizarrstudio Berlins, mit 16 Themenräumen, einer 140 m² großen Fetisch-Klinik und Dachterrasse. Mietbar für private Sessions und Events. Termine nach Kategorie: Femdom, Kunst & Shows. Website: atriumberlin.com
Das solltet ihr wissen
Ihr wart noch nie in einem Kinky Club? Dann lohnt sich ein bisschen Vorbereitung. Viele Häuser haben Abende nur für bestimmte Zielgruppen – men*-only, FLINTA*, TIN* oder Paare – und einen festen Dresscode. Beides steht in der jeweiligen Eventbeschreibung.
Lest euch vorab die Verhaltensregeln durch und werft einen Blick auf das Thema Awareness auf Events – denn Konsens, klare Absprachen und Safer Spaces stehen auf jeder guten Party an erster Stelle.
Wichtig: Details, Regeln und Zugangsvoraussetzungen entnehmt ihr immer der jeweiligen Eventbeschreibung, denn es gelten ausschließlich die Bedingungen der Anbieter:innen.
Wer sich noch ganz am Anfang fühlt, findet im Beitrag Kink für Anfänger einen entspannten Einstieg.
Jetzt den passenden Club-Abend finden
Du willst dich ins einvernehmliche Spiel stürzen? Dann bist du hier richtig! Du willst vielleicht doch lieber etwas Tanzen oder erstmal nur gemütlich Reden? Auch gut.
Alle Termine findest du in unserem Veranstaltungskalender und vergiss nicht, unseren Newsletter zu abonnieren!
Ausgewählte Termine
FAQs
Welche Kinky Clubs und Locations gibt es in Berlin?
Feste Häuser mit eigenem Kink-Programm sind unter anderem Quälgeist, Insomnia, KitKatClub, Club Culture Houze, LAB.oratory, Böse Buben, sinberlin, Whip Lounge, Menagerie, ROSA, Karada House und IKSK. Dazu kommen besondere Orte wie das Atrium und THE KNAST. Alle 14 stellen wir oben mit Link zur Website vor.
Gibt es Kinky Clubs für Einsteiger:innen?
Ja. Für den Einstieg gibt es eigene Formate, zum Beispiel Hello Insomnia! (Newcomers Night), ON KINK | first steps im sinberlin, den Spieleabend in der Menagerie, Open Play in der Whip Lounge oder den wöchentlichen Bondage Jam im IKSK.
Gibt es Clubs nur für Männer?
Ja. Das LAB.oratory und der Böse Buben e.V. sind überwiegend men*-only, im Quälgeist und im Club Culture Houze gibt es viele men*-only-Abende. Gemischte, FLINTA*- und TIN*-Abende findest du ebenfalls im Kalender.
Gibt es einen Dresscode?
Das hängt vom Club und vom Abend ab. Möglich sind etwa naked only, Rubber, Leder, Sportswear oder Black Glamour, manche Abende haben gar keinen Dresscode. Die Vorgaben stehen in der jeweiligen Eventbeschreibung.
Wie finde ich den passenden Club-Abend?
Auf dieser Seite stehen ausgewählte Termine, alle kommenden findest du in unserem Veranstaltungskalender. Über die Kategorien findest du Abende nach Zielgruppe und Spielart.
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