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Entdecke die Welt von Shibari und Bondage mit Dan Apus Monoceros

  • 19. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Juli

Wer ist Dan Apus Monoceros?


Dan Apus Monoceros ist ein professioneller KinK-Coach, Bondage-Trainer und Shibari-Künstler aus Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er mit Seilen und bietet Shows, Workshops sowie Sessions an. Er lebt offen schwul und polyamor. Dan beschreibt sich selbst als kinky, sadistisch und grau-asexuell. Sein Seilhandwerk hat er durch viel Try & Error, Praxis und Bühnenauftritte erlernt.


Bondage, Shibari und Rope Bondage


Im Podcast wird klar unterschieden: „Bondage“ ist der Oberbegriff für gefesselt sein. „Shibari“ hingegen ist die japanische Vokabel dafür. Im deutschsprachigen Raum wird unter Bondage oft Gear-Bondage verstanden, wie zum Beispiel Handschellen oder Lederfesseln. Shibari hingegen wird meist mit Seil-Bondage und einer ästhetischen Seilführung in Verbindung gebracht.


Shibari als Kunstform und Performance


Dan beschreibt seine Rope Shows als „Fine Rope Art“. Dabei entstehen visuell kraftvolle Performances, in denen Körper, Seile und Raum zu bewegten Bildern werden. Er probt stundenlang mit seinem Rope-Model, um choreografierte Abläufe zu entwickeln. Dan macht auch freie Improvisationen oder Live-Demos, in denen er spontan mit Körperpositionen und der Reaktion des Models spielt.


Schmerz, Lust und individuelle Grenzen


Shibari kann schmerzhaft sein, muss es aber nicht. Dan betont, dass die Intensität immer an das Model angepasst wird. Als Sadist genießt er auch schmerzhafte Elemente. Gleichzeitig macht er klar, dass andere Partner lieber weich, komfortabel und „kuschelig“ gefesselt werden. Beide Varianten sind legitim und sollten respektiert werden.


Vertrauen, Kommunikation und Sicherheit


Ein zentrales Thema der Folge ist Vertrauen. Seile schaffen extreme Intimität, weil sich das Rope-Bunny wortwörtlich in die Hände eines anderen Menschen begibt. Dan zeigt, wie er während Shows und Sessions kontinuierlich eincheckt. Durch Blickkontakt, Berührungen und verbale Rückfragen stellt er sicher, dass alles einvernehmlich, sicher und emotional tragfähig bleibt.


Arbeiten mit erfahrenen Models und Neulingen


Mit langjährigen Models wie Timo kann Dan sehr intensive Positionen erkunden. Er kennt deren Körper und Belastungsgrenzen gut. Bei Neulingen setzt er dagegen auf Try-Outs und kurze Briefings. Im öffentlichen Setting bleibt er die ganze Zeit im Gespräch und lehnt Personen ab, wenn sein Bauchgefühl sagt, dass die Zusammenarbeit nicht sicher oder stimmig ist.


Risiken, Verantwortung und Consent


Der Podcast verschweigt Risiken nicht. Nervenschäden, Taubheitsgefühle, Panik oder Kreislaufprobleme können beim Shibari auftreten, wenn verantwortungslos oder ohne Kommunikation gespielt wird. Darum plädiert Dan für klares, ehrliches Feedback. Gerade dann, wenn etwas übergriffig wirkt oder sich im Nachhinein falsch anfühlt, sollten alle Beteiligten lernen und sich weiterentwickeln können.


Mut, Neugier und erste Schritte mit Seilen


Die Folge lädt dazu ein, Shibari neugierig und bewusst zu erkunden. Respektiere deinen eigenen Körper und treffe klare Absprachen. Ein gesundes Maß an Vorsicht ist wichtig. Dan ermutigt Hörer:innen, sich auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln. Dabei sollten die eigenen Grenzen und die des Rope-Bunnys niemals überschritten werden. Bei Bedarf ist es ratsam, professionelle Unterstützung zu holen.


Jetzt den Podcast hören


Wenn du tiefer in Dan’s Erfahrungen, konkrete Beispiele aus seinen Shows und seine Sicht auf Shibari als Fetisch und Kunstform eintauchen willst, hör dir die komplette Folge in meinem Podcast an.


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